Auch wenn das Oktoberfest jetzt schon fast zwei Wochen her ist, möchte ich euch in diesem Post ein wenig über meine Zeit auf der Wiesn erzählen. Obwohl ich in Bayern aufgewachsen bin und die letzten zwei Jahre in München gelebt habe, hatte ich nie eine besonders enge Verbindung zu Trachttraditionen oder Oktoberfest & Co.
Dieses Jahr hat sich das ein wenig geändert, als ich eine Berlinpause eingelegt habe um ein Oktoberfest-Wochende zu feiern.
Und ich muss sagen, auch wenn man keinen Alkohol trinkt, ist die Wiesn wirklich ein magischer Ort - all die Lichter, die glücklichen Menschen und die schönen Farben. Der Duft von Crepes und gebratenen Mandeln schwirrt einem in den Kopf, welcher noch ganz schwindelig ist von der letzten Achterbahfahrt und irgendwie fühl man sich wieder, wie 13.
River Island Hemd / Dirndl Liebe Lederhose / Elisa Daum Tasche / Baronesse Münchhausen Crown
Der eigentliche Grund für mich zum Oktoberfest zu fahren, war jedoch die Tatsache, der sich jeder Münchner bewusst zu sein scheint - Klassentreffen.
Auf der Wiesn trifft man jeden, wirklich jeden und noch viele mehr - man lernt super schnell die Freunde, von Freunden kennen, die man eigentlich schon längst kennen sollte und begegnet Gesichtern, die man schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen hat und das an jeder Ecke.
Das war für mich das schönste - man kann einfach alleine losgehen und im Handumdrehen ist man umgeben von lieben Menschen, die alle Spass haben und glücklich sind. Alleine dafür lohnt sich der Besuch schon.
Für jeden, der nicht aus München kommt, ist das jedoch kein Grund zur Verzweiflung, denn die Wiesn ist auch als glorreiches Flirtuniversum bekannt - sprich, selbst wenn man noch nie in München war, wird man nach kurzer Zeit nicht alleine sein - was in meinem Fall jedoch natürlich überhaupt nicht zutrifft, denn von Flirtatmosphäre war da nichts zu spüren... (YAY)
Bevor es wieder nach Hause ging, habe ich jedoch natürlich auch ein bisschen was gearbeitet und für Exklusiv München ein Fernsehinterview gegeben, in dem ich über Wiesn No-Gos und Trends spreche.
Und obwohl ich selber erst eine Weile gebraucht habe um mich selbst mit Tracht kombinieren zu können, finde ich es an anderen nicht nur sehr schön, sondern auch unheimlich kleidsam.
So nun habt ihr ein ganzes Jahr Zeit um euch in Wiesn-Stimmung zu bringen, wobei es ist nicht mal mehr ein ganzes Jahr handelt ;)
Wer noch ein paar Videos von mir auf dem Oktoberfest sehen will, sollte einen Blick auf meine Facebook Seite werfen ---> Click Me!
Seit nun fast einer Woche bin ich aus gesundheitlichen Gründen ans Bett gefesselt und gäbe es ein tägliches Update meiner #OOTDs, würden Seiden-Schlafanzüge und Wollsocken meinen Instagram Account dominieren.
Um dem Entgegenzuwirken und vielleicht auch um mich selbst daran zu erinnern, wie mein Leben ausserhalb meines Schlafzimmers aussieht (ich weiss, wenn ich krank bin neige ich dazu ein wenig melodramatisch zu werden), dachte ich mir es wäre mal wieder an der Zeit für einen kurzen WochenRICblick - natürlich müssen wir hierzu das Kalender-Blatt etwas weiter zurückblättern, denn das spannendste was ich vergangene Woche in meinem Bett erleben durfte, war es denn Heiratsantrag von Kanye West und Kim Kardashian in Spielfilmlänge zu sehen.
(eigentlich war das sogar das spannendste, was sich in letzter Zeit überhaupt in meinem Bett getan hat….traurig, aber wahr…)
Mittwoch, 5. März 2014
#GQ Germany 200th Issue.
So unregelemässig mein Leben in München auch sein mag, eine Veranstaltung bringt fast schon ein wenig Regelmässigkeit in das manchmal auch chaotische Fabulous Life of Ricci. - die First Look - Party zur neuen Ausgabe des GQ Magazins.
Einmal im Monat schmeisst das berühmte Männer-Mode Magazin eine Party in Münchens goldener Bar und sorgt mit Gast-Barkeepern aus Deutschlands Szene-Clubs und wechselnden Live-Acts für einen verheissungsvollen Start in den neuen Mode-Monat.
Seit ich die bayerische Hauptstadt meine Heimat nennen darf, bin ich immer wieder gerne Gast dieser Party und freue mich sehr auch dieses Mal dabei gewesen sein zu dürfen, denn als wäre die Zusatzausgabe GQ Style(mit Oscar-Preisträger Jared Leto auf dem Cover) schon nicht genug, wurde vergangene Woche auch die 200. Ausgabe des Monatsheftes gefeiert. Congratulation!
Zu diesem feierlichen Anlass trägt man(n) auch gerne mal einen Rock - oder wie in meinem Fall, ein eigens für mich angefertigter Kilt des Berliner Labels Schwarzer Reiter.
Um auch ein bisschen Gentlemen in mein doch eher Grunch-inspiriertes Outfit zu bringen, bildete ich mir ein unbedingt ein Smoking-Hemd, samt Fliege und Kummerbund dazu zu kombinieren.
Der nächste Tag fing leider nicht halb so gut an, wie der der Vorabend endete.
Mein Blogger Kollege Michi (thelostboy.de) und ich sollten eigentlich für ein neues VOX - Format vor die Kamera, leider wurde daraus in letzter Minute nichts und jeder weiss was das einzige Hilfsmittel ist um den Endorphin-Spiegel trotz Misserfolg auf Höhe zu halten - S&S. Schokolade und Shopping.
Die kalorienreiche Krönung fanden wir abends auch noch in Form von Pizza. (ich weiss auch nicht was in mich gefahren ist…)
Wie dem auch sei, es gleicht nahezu schon einem Wunder, dass ich überhaupt noch in meinen neuen Nutten-Body (wie ich den bis zum Anschlag ausgeschnittenen Body von American Apparel liebevoll nenne) gepasst habe und ins P1 rollen konnte, wo der neue Stylight TV Spot seine Premiere feierte.
Mit dabei waren ganz viele liebe Menschen, unter anderem diejenigen, die diese Fotos gemacht haben.
Den Freitag hätte ich eigentlich in einem Augsburger Fotostudio verbringen sollen um (wahrscheinlich in oben genannten Nutten-Body) für einen Pariser Fotografen zu posieren, da mich mein Karma aber vor mir selbst schützen wollte, wurde das Ganze um eine Woche verschoben und ich konnte, immer noch meine Pizza im Bauch verdauend, etwas Fernsehen nachholen - mich selbst um genau zu sein.
Meine gute Freundin Lisa (honigprotokolle) und ich standen nämlich vor Kurzem zusammen für die EinsPlus Sendung KlubKonkret vor der Kamera und ich bekam mal wieder die Chance über unser aller Lieblingsthema zu sprechen - die Freuden des Anderssein und gesellschaftliche Schubladen.
Was sich vielleicht ganz witzig anhört (ist es auch, versprochen) ist in der Tat ein wirklich wichtiger Beitrag, der einfach nur eines tun soll - die Wahrheit sagen.
Lisa und ich bei Klub Konkret
8. März, 2014
Familien Treffen, Berchtesgaden.
Weniger glamourös, aber dafür genauso dick und fett in meinem Kalender angestrichen, war die Überraschungsparty zum 50. Geburtstag meiner Tante.
Hierzu ging es mal wieder in die alte Heimat (wo ich mich auch gerade zu erholen versuche) und ich dachte mir es wäre schön euch ein Foto von meiner Großmutter aus Neapel und meiner lieben Mama zu zeigen.
Mom, Grandma and Me
Nun will ich hoffen, das ich bald wieder fit bin um ein bisschen mehr Fabulous in mein Leben zu bringen, was red ich da - in unser aller Leben - bis es soweit ist, müssen wohl die Kardashians herhalten.
EDHARDY, SMET oder Labeling a la Tommy Hilfiger - T-Shirt Trends kommen und gehen und gerade wenn es sich um Printshirts handelt, lässt ein Ablaufdatum meist nicht lange auf sich warten.
Christian Audigiers (bereits erwähntes) EDHardy und Co. sind Bilderbuchbeispiele dafür, was passiert, wenn ein Trend durch Übersättigung zum genauen Gegenteil wird.
Gerade baut sich mit dem Junglabel MINK-IJA - Urban Fashion ein neues Label aus München auf, das Hipsterherzen höher schlagen lassen wird.
Der Vorteil dieses Mal? Die Kollektion ist vielseitig!
Anders als bei anderen Linien, ist die MNK-Kollektion nicht auf den ersten Blick sofort zu identifizieren. Jedes Shirt unterscheidet sich in Muster und Farbgebung vom Anderen und überzeugt durch Motive, die einerseits den Nerv der Zeit treffen, richtig kombiniert, aber auch nach dem Trend einsetzbar bleiben.
Die Designerin der Shirts heisst Georgia, ist Mitte 20 und Italienerin.Photoshop und Grafikdesign sind fest in meinem Leben verankert, ich liebe es einfach mich von verschiedenen Epochen und Jahrzehnten inspirieren zu lassen und das Ganze auf moderne Art und Weise umsetzten zu können.
Als Größte Genugtuung würde ich es empfinden, wenn jemand zu einem meiner Shirts greifen würde, mit dem ich eigentlich überhaupt nicht klarkomme ... eine Art modische Friedenspfeife also.
Labelinhaber Sasha Zenkoff, der auch privat hohe Ansprüche an Design und Qualität von Kleidung stellt, erklärt, dass MNK von den Trägern als Plattform genutzt werden soll um die eigene Persönlichkeit zu betonen. Die Motive erinnern dabei stark an Plattencover aus den 1980er und 90er Jahren.
MNK-Shirts gibt es bereits ab ca. 30€ und sollen somit für jeden Geldbeutel erschwinglich sein (vorerst jedoch nur Online zu erhalten).
Wer sich selbst von MNK überzeugen möchte, bekommt am 11. Mai 2013 im Münchner Club Nektar die Gelegenheit dazu.
Das Label lädt zur Party mit anschließender Modenschau, mit von der Partie - na drei mal dürft ihr raten - (ganz recht) ich ;)
Die Englisch sprachige Mode-Plattform Caviar & Cocaine stellt in ihrer Kategorie Model off duty regelmäßig Models abseits des Jobs vor und versucht ihre Individualität in einem persönlichen Interview-Film herauszuarbeiten.
Ich sah das Interview meiner Kollegin Neele Hehemannund als ich ausgesucht wurde das nächste Model für diese Kategorie zu sein, habe ich mich natürlich riesig gefreut.
So unterschiedlich Models und ihre Persönlichkeit sind, so vielseitig sollen auch die (im Durchschnitt) drei Minuten langen Filme sein.
Für mich hatten die Redakteure etwas Künstlerisches in Schwarz-Weiß geplant (was ich ganz toll finde, weil ich mich immer schon in einem bewegten S/W Bild sehen wollte).
Das Ganze sollte sehr pur wirken und sich komplett auf die Antworten konzentrieren, das ist auch der Grund, weshalb die Wahl meines Outfits so erstaunlich schlicht ausfiel (dafür bin ich ja nicht gerade bekannt), barfuß in blauen Jeans und einem simplen weissen Shirt, lediglich eine Feder zeugt von dem üblichen Paradiesvogel in mir.
Ungeschminkt vor eine Kamera zu treten allein, mag für ein Model schon eine Herausforderung sein, dabei sein Innerstes an den Tag zu legen und das auch noch auf Englisch war eine interessante Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.
Wie das Ergebnis im Endeffekt jedoch geworden ist, kann ich selbst nicht sagen, da ich auch auf die Veröffentlichung warten muss.
Gedreht wurde unter Anderem im Münchner Cafe Trachtenvogel.
Model Off Duty - Riccardo Simonetti wird ab 17. April 2013 auf der C&C Website zu sehen sein,
Die taiwanische Moderedakteurin Fan-Ning Tseng wählte mich für das Projekt aus und führte das Interview.