Mittwoch, 3. Oktober 2012

München Musthaves.

Obwohl die meisten Münchner ja einen Woolrichparka und Timbaland Boots als Musthave bezeichnen würden (und dabei alle gleich aussehehn), zeige ich euch die 10 Dinge, die man im Münchner Alltag wirklich braucht!

1. Smartphone
In einer Stadt zu leben, in der man ständig auf etwas warten muss (auf die U-Bahn, den Feierabend, das Taxi, die neue Birkin....) sollte ein Internetfähiges Handy der ständige Begleiter sein, denn (weiß Gott) warten kann so langweilig sein!! So habe ich alles wirklich wichtige (IPod, Internet, Facebook und natürlich den Blog) immer dabei und kann mit Musik die Stadt und ihren Lärm einfach übertönen!
Undfalls ich mal an der falschen Haltestelle aussteige (was ja nun wirklich nicht allzu selten vorkommt ;) ) bringt mich mein treuer Freund sogar wieder auf den richtigen Weg!




2. Desinfektionsmittel
U-Bahnfahren ist keine Schande, dass weiß sogar Sarah Jessica Parker, aber angenehm finde ich es nun wirklich nicht. Millionen von Menschen (die sich wahrscheinlich nicht ein Mal am Tag die Hände waschen) berühren diese Stangen und um nicht intimer als nötig mit ihnen zu werden, empfehle ich immer ein Fläschen Desinfektionsmittel dabei zu haben, so kann man nach der Fahrt die Bahn (und ihre Bakterien) einfach weg sprühen!

3. Engergy-Kick!
Die einen schwören auf Starbucks, die anderen auf Red Bull, doch in einem sind sie sich alle einig - das Leben in der Stadt ist anstrengend und so braucht man Energie! Egal ob Chai Latte Power, Red Bull Sugarfree, Koffeintabletten oder eben klassisch - Kaffee - Energie ist das A und O wenn man die Stadt auch jenseits der 18 Uhr Grenze erobern will!

4. Sonnenbrille
Es ist einfach ein ungeschriebenes (tja jetzt wohl nicht mehr) Gesetz, dass Sonnenbrillen einem instant-Coolness verleihen und die kann man in einer Stadt, in der sich jeder für dich wichtigste Person auf Erden hält, auch wirklich gebrauchen!

5. Bargeld
Die Stadt ist kein Dorf - überall warten verführerische Schnäppchen und wen man mal einem besonders fabelhaften begegnet, dann sollte man es sich auch nicht entgehen lassen!

6. Einen Ausgeh-Blazer

Ich bin ganz sicher nicht nach München gezogen um Tag für Tag zu Hause zu sitzen, schließlich strebe ich nach etwas Großem.
Glamour um genau zu sein. Ein elegeanter Ausgehblazer (Smokingjackett, Nieten, Strass) ist die Eintrittskarte in jeden noch so heißen Club und wenn man doch draußen bleiben muss, liegt es wenigstens nicht am Outfit.
7. Sneakers
Zugegeben, ich bin kein großer Freund von ihnen, aber das liegt nicht daran, dass ich sie nicht schön finde. Wer Tag für Tag die Stufen auf der Karriereleiter hinaufsteigen will, sollte dabei zumindest komfortables Schuhwerk tragen!

8. Schockomuffin
Alltagsdepressionen und Unzufriedenheit sind nach einem harten Tag in der Stadt keine Seltenheit, doch wenn selbst das Wundermittel schlechthin - Mode - nicht mehr hilft, bleibt nur noch der Griff zum Muffin. In solchen Momenten gibt es nichts Besseres als sich mit so einer saftigen Kallorienbombe zu vergnügen.

9. Ausbaufähige Tasche
Egal ob Männlein oder Weiblein - jeder schwört darauf! Die ausbaufähige Tasche, ganz egal ob Louis oder Jute, man sollte immer ein bisschen extra Platz für die Schätze der Großstadt übrig haben.

10. Individualität
Doch wie Dichter der Romantik es schon vorausgesagt hatten, das größte Problem in der Großstadt ist der Ich-Verlust. Gerade in München, einer Stadt, voller Blender und Spieler, ist es wichtig seine eigene Persönlichkeit nicht zu verlieren, denn nur so ist es gewährleistet, dass man sich die Stadt auch wirklich zu eigen macht und nicht nur ein grauer Teil von ihr wird.

So nachdem ich euch jetzt ein ausführliches Survival Paket für die Großstadt geliefert habe, steht einem (fabelhaften) sicheren City-Leben nichts mehr im Weg, worauf wartet ihr also noch?!

Montag, 1. Oktober 2012

Die heißeste Party der Stadt.

...hatte vergangenen Freitag definitiv der Münchner Promi-Stylist Samuel Sohebi, der anlässlich seines 26. Geburtstages und zugleich dem einjährigen Bestehen seines Shops KBSS ins Beach38 lud.Obwohl es sich dabei ja um eine Strandbar handelt, war der Dresscode erbarmungslos: Keep it real für die Guys und Sexiness comes in shape für die Girls, d.h.: High Heels - Pflicht, trotz Sand und Holzsteg, trotz Schmerzen, wem das nicht passte, der durfte draußen feiern!Ich habe wenn's ums Outfit geht natürlich den Rahmen gesprängt und erorberte mit meiner (zwar nicht ganz so realen, dafür aber umso fabelhafteren) Vintage Fransenjacke a la David Bowie den VIP-Bereich.
Es wurde wild gefeiert - ganze vorne mit dabei: Der Gastgeber höchstpersönlich, der sich musikalische Unterstüzung von DJane San D Tropez, Sängerin Nash und Indira Weiß holte. Doch ein Stylist wäre kein Stylist, wenn es neben exzessiven Partyausschweifungen, Samba Girls und einer Miss Latina Wahl, nicht auch ein bisschen Mode zu bestaunen gäbe - in diesem Fall drei extravagante Modenschauen:

Petite Surprise&KBSS Fashion
Schmuck: Coco's Culture
Schuhe: Janiko
Für das fabelhafte Make Up und Haarstyling der Models waren Sandra Kadler, Suzan Wusa, Hairdesigner Mel Garces und ihr Team, Rini Glam, Desiree Renaud, Caro Dung zuständig.


Die liebenswerteste Person des Abends:
Schmuckdesignerin Jasmin Jochum erorberte mit ihren glamourösen Designs (Coco's Culture) nicht nur die Herzen sämtlicher Fashionistas, sondern blieb den Gästen durch ihre wundervolle Ausstrahlung im Gedächtnis. Sie war so reizend und gab mir ein sogar ein Geschenk für meine Mama mit (wie süß ist das denn bitte?!)

Der skandalöseste Auftritt des Abends: Kam definitiv von Ex-Brosis Mitglied Indira Weiss. Sie kam zunächst total bodenständig im Edeldirndl, tauschte dann aber Dauerlächeln und Tracht gegen (Modekatastrophe) hautenge Leggins und Top mit selbstverzierter Aufschrift Free Pussy Riot. Tolle Message, leider kann man sich so ein Autfit nur bei 45 Kilo erlauben oder zumindest in Verbindung mit High Heels (und nicht barfuß!)....es ging schließlich um den König der High Heel - Liebhaber Samuel Sohebi! Sie performte einen (naja sagen wir es mal so) gewöhnungsbedürftigen Song, nahm es aber gelassen und war überraschenderweise sehr lustig!

Die witzigste Person des Abends: Fotografin Dany Rohe brachte es mit ihrem Charme fertig selbst das gebotoxte Anna Wintour-Gedächtnislächeln zum Stahlen zu bringen!



 




Das schönste Mädchen des Abends: Hatte ihre selbstdesignten Bodys definitiv nicht nötig, denn die supeschlanke (um nicht zu sagen superhotte) Londoner-Designerin Sophie Hermann sah auch im Minidress umwerfend aus!

Das strahlendste Lächeln des Abends: Setzte (wie nicht anders zu erwarten) das Geburtstagskind Sam selbst auf!

Das fabelhafteste Outfit:
Trug (neben mir) Visagistin Natalie Bleicher. Sie war mir ihrer schwarzen Fransenjacke das dunkle, schlichtere Gegenstück zu meiner leuchtend weißen!


Die unerwarteste Person des Abends:
Ingrid Pavic (dürfte nur Fernsehjunkies ein Begriff sein) kam mit der heißesten Begleitung des Abends, Chanel.

Die größte Überraschung des Abends:Gebührte definitiv Ex-Miss Transparent Davorka Tovilo, die in einem sexy Overall von Rachel Zoe (fast) zur echten Lady wurde!

Sponsoren des Abends waren unter anderem das Münchner Junglabel Munich Lovers und Janiko!

Ich hoffe der Gastgeber hatte einen unvergesslichen Geburtstag, denn den hat er sich auf Grund seiner Freundlichkeit und Grosszügigkeit auch wirklich verdient!

Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Die Nacht war lang (wir zogen noch ins P1), die Brüste operiert und die Loubutins hoch! Cheers, auf dich Sam!

Die nächste Party kommt bestimmt......

Bilder: Dany Rohe,  virtualnights.com, Stefani Mijatovic

Montag, 24. September 2012

Put some Flowers in your hair.

                             
Seien wir doch mal ehrlich, die heutige Welt mag sich ja gern extravagant und futuristisch geben, doch auch als ausgewachsenes Fashionista kann man die Nieten und Cosmic-Accessoires mal zur Seite legen und die letzten Sonnenstrahlen lächelnd verbringen.

Weg mit der Anna Wintour-Strenge (die als Grundeinstellung in der Modewelt gilt), weg mit schwarzem Leder (zumindest für einen Augenblick) und her mit hippiehaften Glücklichmachern!

Mein ganz persönliches Rezept dafür sind Blumenkränze. 
Zugegeben, sie sind nicht gerade das was man als alltagstauglich ansieht, aber ist es nicht das was uns erst daran reizt? Und sind nicht sogar Blumen am Ende ein rebellischeres Statement als Killernieten? Flowers go Punk....
Ich persönlich liebe sie weil sie einem einen so herrlich abgehobenen Touch verleihen, sie sind so unkonventionell, dass der Träger über ein enormes Selbstbewusstsein verfügen muss, denn wer die dekorativen Blüten nicht nur zu Modeevents trägt, wird schnell feststellen, dass man regelrecht angestarrt wird und das von Bayern bis nach London! (glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche....)
Neuerdings scheinen auch Celebrities Geschmack an Blüten gefunden zu haben. Stars wie Lady Gaga (trägt die Extremvariante), Lindsay Lohan oder Lana del Rey wurden bereits damit gesichtet!
Oft gibt es schon fertige Kränze zu kaufen, ansonsten zu Kunstblumenhändlern gehen oder frische Blumen verwenden.
Kleiner Tipp: Blumen müssen zum Typ passen und können nicht von jedem getragen werden, sanfte Wellen oder Locken sehen am besten dazu aus, weil sie die Leichtigkeit des Looks ergänzen!


Wem der ganze Kranz zu viel ist, kann auch auf die (entschärfte Variante) setzten,  dünne Haarbänder oder Einzelblüten sind zwar unauffälliger, aber können richtig eingesetzt (wie man sieht) auch fabelhaft wirken!

Mit einem ausgefallenen Blumenkranz zählt ihr mit Sicherheit zu den angesagtesten Partygängern der Saison und wer es nur zum Spaß machen will, sollte sich ranhalten, denn die warmen Tage sind gezählt, ich kann das schwarze Leder, dass in meinem Schrank auf seinen Einsatz warten quasi schon riechen!


Bilderquellen:
lindsay.lohan on lesmads

Samstag, 8. September 2012

Ray Ban.

Jeder braucht ihn, einen besten Freund, einen treuen Gefährten, der einen durch dick und dünn begleitet, in guten wie in schlechten Zeiten, egal ob bei eitlem Sonnenschein oder trüben Regen.
Darf ich euch meinen beständigen Begleiter vorstellen? Er heißt Ray, Ray Ban!
1937 wurde die Firma Ray Ban (zu deutsch Strahlenschutz....wie einfallsreich) gegründet und eroberte mit seinem kratzfesten Glas und dem Modell Aviator zunächst die Nasenrücken der United States Army Cops und anschließend die Herzen sämtlicher Ikonen und Fashionistas weltweit - bis heute.
Von Buddy Holly über Marilyn, Audrey, James, Mick, Johnny und jeder erdenklich anderen Person (die wirklich von Bedeutung war) getragen, wurden die Brillen dieses traditionellen Labels schnell luxuriöse Must Haves und erlangten Kultstatus. Genau betrachtet ist eine Investition in eine Ray Ban, eine Investition fürs Leben, denn diese Brille wird garantiert nie aus den Gesichtern, der wirklich angesagten Leute weg zu denken sein.

Obwohl sie auch nie richtig verschwunden waren, erlebte vor allem das Modell Wayfarer 2006 mit prominenten Trägerinnen wie Lindsay Lohan und Mary-Kate Olsen ein fulminantes Comeback.
Etwa zu der Zeit, habe ich meine erste bekommen.
Ich (damals 14) flehte meine Mama monatelang an mir eine zu schenken, bis es dann tatsächlich so weit war! Die Wayfarer, das Original aus den 80ern meiner Mutter wechselte samt Lederetui den Besitzer!
Ich trug sie ständig, im Sommer, im Winter, tagsüber im Gesicht, abends im Ausschnitt. 
Doch schon nach einem Jahr, reichte mir das nicht mehr, es war aussichtslos....ich war, nein ich korrigiere mich, ich bin süchtig.
Seit diesem Tag, lasse ich keine andere Brille auf mein wohlgeformtes Näschen als eine Ray Ban, habe meine Sammlung (die ich mir nur durch Geburtstagsgeschenke, Weihnachtsfeste und Kontoplündernde Eskapaden erlauben kann....und ich liebe jede einzelne von ihnen) über die Jahre um nahezu alle relevanten Modelle erweitert und besitze mittlerweile für jedes Outfit die richtige Farbe.

Gelegentlich wird eine Ausnahme für no-name Brillen (zum Baden gehen) oder ein Vintage Modell von Lozza (das ebenfalls meiner Mutter gehörte und 2013 ein grandioses Comeback feiern wird...guckt sie euch doch mal an http://www.google.de/imgres?q=lozza&um=1&hl=de&client=safari&sa=N&rls=en&biw=1280&bih=738&tbm=isch&tbnid=nONu_3yUZRTqnM:&imgrefurl=http://de.giarre.com/brillen/lozza-model-sl1827.php&docid=0Sj6yqGMptUtuM&imgurl=http://de.giarre.com/images/LOZA/exlarge/sl1827.jpg&w=700&h=320&ei=oHJKUJKgBZCk0AWh0YHwDw&zoom=1&iact=rc&dur=265&sig=113842007285256841793&page=1&tbnh=78&tbnw=171&start=0&ndsp=29&ved=1t:429,r:0,s:0,i:73&tx=131&ty=51) gemacht, doch ansonsten bleibe ich meinem Lieblingshersteller treu.

Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass meine Mama mir mein erstes Modell geschenkt hat und sie es selbst getragen hat oder dass mir diese Brillen schon so viele einzigartige Momente beschert haben oder einfach an der Tatsache, dass hinter diesen Brillengläsern so viel Hollywoodhistorie und Glamour steckt, dass ich mich umso fabelhafter fühle, wenn diese Brille mein Outfit (vielmehr mein Selbstwertgefühl) komplementiert, sogar einer Sehschwäche gewann ich dadurch etwas Positives ab.

Bis der Tag kommen wird an dem ich einen anderen Designer tragen werde (und der wird kommen) lasse ich mich einfach weiter von dem Mysterium Ray Ban tragen, einer Brille, die ich bis an mein Lebensende tragen werde und bis dahin, sagt hallo zu meiner neuen grau-blauen Clubmaster.
Für alle, die selbst eine wollen, sich aber nicht sicher sind, auf der Homepage kann man jedes Modell mit einem virtuellen Spiegel anprobieren und bis dahin spart euer Geld, denn anschließend könnt ihr nicht anders, glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung......

Freitag, 24. August 2012

Fashion Week München: Tom Rebl Show im P1.


Der Sommer neigt sich dem Ende zu und wer schon mal modetechnisch in den Herbst blickt, sollte sich auf viel Schwarz (egal ob Leder, Jersey oder Pelz) einstellen, schillernde Akzente in metallic Optik setzen und sich vor allem nicht verstecken wollen ;)

Das legendäre P1 in München war die Location der Fashionweek in der bayerischen Hauptstadt, zu der mitunter der Designer Tom Rebl zur Vorstellung seiner neuen Kollektion lud.
Doch schon nach Betreten des Backstagebereichs wurde uns klar, dass es sich bei diesem Herrenlabel keinesfalls um eine öde Aneinanderreihung von Sakkos und Hemden handelte...

Die Kollektion ist durchgehend als glamourös und exzentrisch zu beschreiben und besticht mit Jeans und Anzügen in metallic Tönen wie gold und silber. Die Farbe schwarz in jedem erdenklichen Material, moderne Schnitte bei Smokingblazern und Gothic-Pelz rücken die Looks der Show in ein avantgardistisches Licht (was durch die gepuderten Frisuren a la Karl Lagergeld nur verstärkt wurde) und Key Pieces aus Fransen und Ketten verliehen dem Ganzen die für den Laufsteg so dringend benötigte Portion Drama.
Höhepunkt der Show war der münchner Designer Marcel Ostertag, der sich in einem beigen Fransenoutfit und High Heels den Laufsteg zu eigen machte!

Doch mein Herz war zu dem Zeitpunkt schon vergeben und zwar an ein goldenes Kettenhemd mit Ärmeln aus indischem Echthaar (!!!). Was auf den ersten Blick zugegeben etwas ungewöhnlich zu sein scheint, auf den zweiten Blick jedoch (immer noch ungewöhnlich ist) nichts anderes darstellt als die Erweiterung der Haarteile und Extensions gutbetuchter Fashionistas ;)

Zur weiblichen Verstärkung konnte man Models in Herve Leger-ähnlichen Schlauchkleidern bewundern, die allesamt Schuhe von (dem einzig wahren) Jeffrey Campbell trugen.









Die Stimmung war ausgelassen und zu den Besuchern der Party zählten sowohl ehemalige GNTM Kandidatinnen (in München scheint ein Nest zu sein) wie Marie Nasemann, die üblichen münchner Wichtigtuer und diverse Tatjana Gsell Verschnitte, nichts desto trotz war die Show ein inspirierendes Event und wir dank Tom Rebls Kreativität und Freundlichkeit sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben! 

Ach und verzeiht die miese Fotoqualität, aber ich war zu sehr damit beschäftigt Frontrow Guy zu spielen! 

Sonntag, 29. Juli 2012

Label to Love: Liebeskind Berlin.


Spätestens seit dem Storeopening des neuen Liebeskindshops in Salzburg, bin ich diesem fabelhaften Label hoffnungslos verfallen.
Libeskind Berlin ist eine junge Marke, die mit ihren Taschen, Gürteln, Armbändern und sonstigen Lederwaren die Herzen und Kleiderschränke sämtlicher Fashionistas erobert.


Zugegeben, Liebeskind (nicht zu verwechseln mit Wolfgang Joops Wunderkind) steht nicht für Extravaganz und Prunk, aber die im Ethno-Stil gehaltenen Kollektionen versprechen Verführung auf allen Ebenen. Die Taschen sind auf den ersten Blick eher schlicht, allerdings wird mit einer Berührung klar, dass es sich um sorgfältig ausgearbeitet Leder handelt, das in sämtliche Farben eingefärbt wurde.


Außerdem besticht diese Marke durch Persönlichkeit. Jede Tasche und jedes Produkt bekommt einen eigenen Namen (meine Lieblingstasche trägt beispielsweise den Namen Amina und ist das Kronenstück der letzten Kollektion).


Durch ihr zunächst unauffälliges Design, kann man die Stücke von Liebeskind nahezu zu allem tragen, doch dabei wirken sie keineswegs langweilig, denn bei LK wird deutlich, dass mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde!

Einziger Minuspunk: EMPFINDLICHKEIT! Wer sich für ein Stück von Liebeskind Berlin entscheidet, sollte sorgfältig damit umgehen, denn das weiche Leder neigt zu frühen Verschleißerscheinungen (was manchmal auch ziemlich charmant aussehen kann).


Kleiner Tipp, mit Imprägnierspray aus dem Schuhgeschäft die Tasche einsprühen, so ist sie wenigstens ein klein wenig für feuchtfröhliche Abendteuer gewappnet.
Preislich gesehen liegt L.K. Berlin in der Mittelklasse (es ist noch zu unbekannt um hochpreisig und zu angesagt um billig zu sein). Na gut, für eine größere Tasche darf man ruhig auch ein bisschen tiefer in diese greifen, aber Armbänder gibt es schon ab 15 Euro (nette Geschenkidee).
Ich habe mittlerweile schon mehrere Lieblingsteile ergattert, wer sich noch unsicher ist oder auch schon auf den Geschmack gekommen ist, kann ja mal einen Blick in den onlineshop werfen....viel Spaß beim Shoppen.


Freitag, 13. Juli 2012

The Olympic City: London.

Das Post-Abitur-Reisesyndrom hat mich nicht nur an die Strände Südeuropas getrieben, sondern auch in die Hauptstadt Englands: London!
Bzw. in dessen Vintage Shops und Flohmärkte. 
Da ich, als London Jungfrau in die diesjährige Olympiastadt (war zwar ein angenehmer Nebeneffekt, allerdings auch nicht sonderlich relevant für jemanden, der Tütenschleppen als Sportart ansieht) gereist bin, stand natürlich das übliche Tourismusprogramm an der Tagesordnung. Einmal im Leben sollte man schließlich über die Towerbridge gegangen sein, Big Ben, Buckingham Palace und die Westminster Abbey gesehen und den Piccadilly Circus bewundert haben, doch nachdem diese Punkte abgehackt wurden, konzentrierte ich mich voll und ganz auf meine ganz persönlichen Sehenswürdigkeiten: (Topshop, Harrod's und Vintage (um nur ein paar davon zu nennen).

Und ich muss sagen, ich weiß wirklich nicht woran es liegt, doch die Stadt hat mein Herz (und meinen Geldbeutel) im Sturm erobert. Liegt es an der fabelhaften Architektur? Dem britischen Stilempfinden, das sogar Busfahren zur Attraktion werden lässt? Oder war es das Amy Winehouse Shirt, eines Reisenden, das die verstorbene Sängerin beim Drogenkonsum zeigt, weshalb ich aus dem Staunen nicht mehr rauskam? (ich glaube letzteres war maßgeblich daran beteiligt....)
London scheint mir so vielseitig wie die letzte Kollektion von Alexander McQueen.
Es hat dermaßen viel zu bieten, dass wirklich bei niemandem Langeweile aufkommen dürfte.
Tate, Natural History und Co. bieten den idealen Zeitvertreib für unser anspruchsvolles Gehirn, die Musik und Clubszene Londons spricht bekanntlich für sich selbst, weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie das London Eye oder  das Wachsfigurenkabinett findet man an jeder Straßenecke (oder wie in meinem Fall am King's Cross Bahnhof), der Hydepark stellt eine paradiesische Rückzugsoase da und die Mode ist so wild und pulsierend, das man sie beinahe schon riechen kann!
Portobellomarket und Bricklane Sunday morning Market (mir scheint es, als würde London jeden Tag einen angesagten Flohmarkt veranstalten) ermöglichen es zwischen den Antiquitäten und Kreationen echter Londoner, ganz persönliche Schätze zu finden (wie in meinem Fall ein blau-weiß gestreifter over size Blazer und Schmuck).

Topshop (und die dazugehörige männliche Version Topman) setzten aktuelle High Fashion Trends in alltagstaugliche Mode zu erschwinglichen Preisen um (kleiner Tipp: Topshop beherbergt in den unendlichen Tiefen der Filiale am Oxford Circus hippe Jungdesigner wie THE RAGGED PRIEST, ein Label das abgelegte Vintageklamotten sammelt und sie in Wahnsinnsunikate verwandelt, wie meine nietenbesetzte Jeansweste).

Camden Town hat neben dem weltberühmten Markt zahlreiche Leder- und Vintageläden zu bieten, in denen vor allem Punk Fans auf ihre Kosten kommen, aber auch typisch britische Accessoires finden den Weg aus einem der abertausend Souvenirshops in eure Einkaufstüte.
Und wem das Shoppen und Sightseeing doch zu viel wird, der kann bei einem ökologisch korrektem Sandwich eine Auszeit im Pret a Manger nehmen oder eine Runde in roten Doppeldeckerbussen drehen.

London Trend Spotting

Nieten! Als fast schon klassisches Merkmal der Londoner Modeszene finden sich die vorwiegend spitzen Exemplare auf allem erdenklichen Schnickschnack. In Gold oder Silber schmücken sie Taschen, Schuhe und Jacken und fungieren dadurch als Bindeglied zwischen den Generationen (die in London alle Nieten tragen).

Dip Dye! Hat den Sprung von den Haarspitzen zu Klamotten geschafft und finden wir nun in soften Farbverläufen auf Pullovern und Jacken oder gebatikt auf Jeans und Taschen.

Boys in Leggins! Ein Trend, mit dem ich persönlich nie viel anfangen konnte (wer als Junge schon mal in einer Cheap Monday gesteckt hat, braucht eigentlich keine Leggins), an dem ich dann aber erstaunlich schnell Gefallen gefunden habe! In wilden Mustern zu skinny legs wirkt es am besten!
Doch wer diesen Trend glaubhaft vertreten will, braucht eine große Portion Selbstbewusstsein, ansonsten kann er schnell lächerlich wirken (ich hab es ausprobiert und mich sofort verliebt ;) )


Ist es mir hierzu Lande schwerer gefallen (ach was...), mit einem außergewöhnlichen Look zu bestechen, so ist es mir in einer Millionenstadt, in der ein Fashionista nach dem Anderen die Straßen durchwandert, umso mehr gelungen (hat mich selbst ziemlich überrascht, mir dadurch aber nur mehr Freude beschert). Die Briten wissen einen unkonventionellen Look wirklich zu schätzen und daran ändert auch eine Taube (die offensichtlich unter Schließmuskelbeschwerden leiden muss) und ihr Geschäft ausgerechnet auf eurem brandneuen(!) Chanel-Statement Shirt verrichtet, rein gar nichts.

In meinem Fall überzeugte dieses sogar einen Blogger einen Schnappschuss von mir zu machen, alles in einem also, ein ziemlich erfolgreiches Erlebnis!

Für alle diejenigen unter euch, die bisher noch nie in den Genuss dieser Stadt gekommen sind, fangt schon mal an zu sparen, denn diese Stadt ist nicht billig! Doch ganz egal ob sie euch den letzten Penny aus der Tasche oder den letzten Nerv in der U-Bahn raubt, London ist es sowas von total wert!

Mittwoch, 4. Juli 2012

Abschlussklasse.

Wer kennt sie nicht, die Bewunderung der coolen Oberstufenschüler. Fast schon mehr erwachsen als jugendlich, mühelos scheinen sie das perfekte Leben zu führen zwischen Partys, Beziehungen und Schule und unter ihnen gibt es immer noch diejenigen, die einfach noch ein bisschen mehr herausstechen als der ohnehin schon omnipräsente Rest.
Ich denke so sehen die meisten Neuankömmlinge die Schüler der Abschlussklasse, freuen sich über jede Aufmerksamkeit, die Ihnen von Vertretern dieser exklusiven Gattung geschenkt und über jedes Wort, das mit Ihnen gewechselt wird. Können es kaum erwarten selbst an dieser Schwelle ihres schulischen Lebens zu sein.
In der Abschlussklasse angekommen. Keine Spur von Erwachsenen, eher ein Haufen großer Kinder, die zwar gerne feiern gehen und auch sonst die üblichen Jungen-Erwachsenen Geschichten durchmachen, aber von einer konstanten Balance ist definitiv nicht die Rede.
Omnipräsent fühlen sich die Wenigsten und obwohl man sich die Mühe macht, bestimmte Stereotypen festzulegen (die Streberin, die Tussi, der coole Biker, der Klassenclown, das Küken, der Klassensprecher, die Blondine, der Kiffer, die Gschaftlerin, der Choleriker, der Gutmütige, der Komische, der Eklige, die Dicke, der Sportler, die geschmacklose, der Nerd, die Schöne, die Coolste.... usw.) gelingt es denjenigen immer wieder, aus dem Gefängnis ihres Images auszubrechen und damit jede noch so wünschenswerte Teenie-Film Philosophie zu zerstören.
Der Weg in die Abschlussklasse hat bei mir zwölf Jahre gedauert und ich muss sagen, ich hab jedes von Ihnen genossen. Natürlich ist man (gerade in den stressigeren Phasen) froh darüber, die Schule und ihre Probleme hinter sich lassen zu können, doch dann, wenn man glaubt, einem stehe das fabelhafteste Jahr seiner Schulzeit bevor, wird einem bewusst, dass das Abschlussjahr, zwar von tollen Feiern, Abschnitten und Privilegien geschmückt ist, aber mindestens genau so viele Abschiede, Verluste und Bemühungen in sich trägt.
Ich hab in meinem Abschlussjahr so manches Abendteuer erlebt, war auf aufregenden Partys, hab die Beziehung zu meinen Klassenkameraden vertieft und hab meinen ersten ganz besonderen Kuss erlebt (ja ich weiß, ein bisschen spät vielleicht). Ich hab unschöne Unfälle miterlebt, stressbedingte Streitereien und Hass-Attacken gegenüber unbeliebten Geschichtslehrern, habe versucht mein Mathe-Defizit mit tausenden von Nachhilfestunden zu überspielen, Stunden damit verbracht meine Seminararbeit fertigzustellen und letztendlich das Abitur bestanden (mit  1,9.... ich musste das an dieser Stelle erwähnen)
Der Satz Der Weg ist das Ziel mag ein wenig abgedroschen klingen, doch genau, dass ist es was eine Schulzeit ausmacht. Die Geschichten und Persönlichkeiten, die den Abschlussjahrgang prägen, müssen auf dem Weg dorthin erlebt werden.
Und am Ende dieses ereignisreichen Jahres, steht man dann da, soll die Vergangenheit hinter sich lassen und freudig in die Zukunft blicken.
Man realisiert langsam, dass man einen der angeblich bedeutungsvollsten und schönsten Lebensabschnitte bereits hinter sich hat und spürt das Gefühl von Orientierungslosigkeit (und auch ein bisschen Angst und Alterspanik in sich aufsteigen).
Da ich mich momentan selbst an diesem Lebensabschnitt befinde, bleibt mir nichts anderes übrig, als das Beste aus dieser Zeit zu machen. Hoffen wir das Beste.

Fortsetzung folgt......

Abschlussklasse 2012


Samstag, 23. Juni 2012

10 Gebote der Mode.


Gebot 1
Du sollst Karl Lagerfeld ehren. (muss sich von selbst verstehen, ansonsten brauchst du gar nicht weiterlesen)

Gebot 2
Du sollst niemals nur einen Designer tragen. (das wäre einfach nur dumm, denn es gibt so viele wunderbare von ihnen)

Gebot 3
Du sollst die drei-Farben-Regel achten. (mehr als drei Farben wirken unruhig, außer es sind Muster)

Gebot 4
Du sollst nicht falsch aussagen über deines nächsten Look. (er kann dir egal sein, mach dir lieber Gedanken um deinen Eigenen)

Gebot 5
Du sollst nichts wegwerfen. (alles kommt bekanntlich wieder.... in der Mode UND im Leben)

Gebot 6
Du sollst den Namen Kate Moss nicht missbrauchen. (sie hat etwas geschafft, das niemand sonst schaffen kann)

Gebot 7
Du sollst begehren deines nächsten Boots. (an dir würden sie vielleicht noch viel fabelhafter aussehen)

Gebot 8
Du sollst nicht stehlen. (es gibt Eltern und Kreditkarten mit hohem Limit)

Gebot 9
Du sollst die Gelegenheit nutzen. (es gibt überall Schnäppchen, die auf den ersten Blick gar kein richtiges Kleidungsstück zu sein scheinen)

Gebot 10
Du sollst mutig und kreativ sein, deinen Look weiterentwickeln und erbarmungslos durchsetzten. (es gibt wohl kein wichtigeres Gebot)

Wer die Gebote ehrt und in die Welt hinausträgt, dem ist eine lebenslange Fabelhaftigkeit garantiert, die selbst ein Leben nach dem Tod überlebt.
Stilikonen wie Marilyn Monroe, Kurt Cobain und Audrey Hepburn beweisen, dass ihr einzigartiger Look selbst viele Jahre nach ihrem (meist tragischen) Tod noch kopiert wird, gibt es eine bessere Bestätigung?! Oder gar ein besseres Vorbild?! Strebt nach dem Himmel Fashionistas ...